Warum die meisten Korbtaschen kein Futter haben
Weil es Arbeit ist. Ein Futter muss zugeschnitten, genäht und in einen unregelmäßigen geflochtenen Korpus eingesetzt werden — von Hand, weil jeder Korpus minimal anders ausfällt. Bei einem Preis von zwanzig oder dreißig Euro rechnet sich das nicht.
Ohne Futter ist das Geflecht die Tasche. Der Schlüssel schrammt am Korpus, Lippenstift und Kleingeld verschwinden in den Maschen, und was klein genug ist, fällt durch.
Ein Geflecht ohne Futter ist ein Korb. Mit Futter ist es eine Handtasche.
Was in unseren Taschen drin ist
Ein vollständiges Innenfutter aus dem grün-roten Tiroler Signaturstoff. Wir schneiden es in Kufstein zu, nähen es zusammen und setzen es ein — an jedem einzelnen Stück, in allen neun Modellen, auch in den kleinsten.
Der Stoff ist bewusst ein Muster und keine neutrale Fläche. Beim Öffnen sieht man zuerst Grün und Rot, nicht Schwarz. Das ist der Moment, an dem die Tasche zeigt, woher sie kommt.
- Vollständiges Futter in allen neun Modellen
- Tiroler Signaturstoff grün/rot
- In Kufstein zugeschnitten, genäht und eingesetzt
- Auch in den kleinsten Modellen mit 2,1 Litern
Was das im Alltag ändert
Drei Dinge. Der Inhalt kann nicht durch die Maschen fallen. Der Korpus wird von innen gestützt, was die Kofferform hält. Und Metall — Schlüssel, Münzen, Verschlüsse anderer Etuis — trifft auf Stoff statt auf Geflecht.
Was ein Futter nicht leistet: Es macht die Tasche nicht wasserdicht. Bei Regen gilt dasselbe wie beim Geflecht — abwischen, offen trocknen lassen.
Was passiert, wenn die Tasche nass wird, steht ausführlich im Ratgeber zum Regen.
Was sonst noch in Kufstein passiert
Der geflochtene Korpus in Rattan-Optik entsteht bei unserem Fertigungspartner nach unserem Entwurf. Alles danach machen wir selbst: Innenfutter, sämtliche Goldteile von Hand bemalt, die Taschenfüße bemalt und montiert, das TM-Signet gesetzt.
„Hergestellt in Tirol“ wäre nicht wahr. „Veredelt in Kufstein“ ist es, an jedem einzelnen Stück.
Häufige Fragen
Sind alle Korbtaschen gefüttert?
Unsere ja, alle neun — auch die kleinsten mit 2,1 Litern. Am Markt ist ein Futter bei geflochtenen Taschen die Ausnahme, weil es Handarbeit bedeutet und sich im unteren Preisbereich nicht rechnet.
Aus welchem Stoff ist das Innenfutter?
Aus dem grün-roten Tiroler Signaturstoff. Wir schneiden ihn in Kufstein zu, nähen ihn und setzen ihn in jeden Korpus einzeln ein.
Macht das Futter die Tasche wasserdicht?
Nein. Wasserdicht ist keine unserer Taschen. Das Geflecht in Rattan-Optik ist gegen Feuchtigkeit deutlich unempfindlicher als echtes Rattan — ein Regenschauer oder ein feuchter Tisch schaden ihm nicht. Abwischen und offen trocknen lassen genügt.
Warum haben Korbtaschen oft kein Futter?
Weil ein Futter Handarbeit ist: Es muss zugeschnitten, genäht und in einen unregelmäßigen Korpus eingesetzt werden. Bei einem Verkaufspreis von zwanzig oder dreißig Euro rechnet sich das nicht.
Kann man ein Innenfutter nachrüsten?
Eine Änderungsschneiderei kann einen Einsatz anfertigen, der lose eingelegt wird. Fest eingenäht wird es selten, weil die Nähte durch das Geflecht gesetzt werden müssten und dabei sichtbar bleiben.
Kann man das Innenfutter waschen?
Bei unseren Taschen ist es fest eingesetzt und lässt sich nicht herausnehmen. Bei Flecken punktuell mit lauwarmem Wasser und etwas Seife arbeiten, danach offen trocknen lassen — nicht die ganze Tasche wässern.








